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Namastē nēpālakā priya sāthīharū, "AG Nepal" bhanchan.
Das Erste was uns beim Verlassen des Flugzeuges entgegen kam, war eine Menge bunter Farben, hupende Taxis und viel Dopamin in unseren Körpern. Im Oktober 2025 ging es für sieben SchülerInnen und zwei Lehrerinnen in das 6.433 km entfernte Nepal. In den ersten 2 Tagen lernten wir viel über den Buddhismus und Hinduismus, besuchten Stupas, viele Tempel und konnten die ersten Eindrücke von dem wundervollen Land sammeln. Bunt, laut, überwältigend und manchmal mit der Angst davor, die Straße zu überqueren. Am 14. Oktober tauschten wir das Stadtchaos gegen 270 Kilometer Abenteuer: Zehn Stunden lang rüttelten uns huckelige Straßen durch, bis wir schließlich unser Ziel Dansing, unser Partnerdorf erreichten. Nachdem wir auf der Ladefläche der Wagen nach oben auf den Berg gebracht wurden, merkte man schon deutlich wie viel ruhiger das Leben in Dansing im Vergleich zu Kathmandu ist. Begrüßt wurden wir traditionell mit Schals, Tika und einem einzigartigen Sonnenuntergang.
In den vier Tagen durften wir den Kindergarten kennenlernen, besuchten die örtliche Grundschule, brachten den Kindern dort typisch deutsche Spiele und Tänze bei und genossen die Herzlichkeit der Nepalis. Besonders in Erinnerung bleibt uns dabei das tägliche Dal Bhaat (Traditionsgericht), das Lachen der Kinder bei ihrem ersten Uno-Spiel und der Abschlussabend. Begonnen hatte dieser mit einer Menge Nepalischer Tänze, die wir mittanzen durften, und vielen Glückshormonen. Tatsächlich konnten wir den Nepalis auch die "Polka" und "Cotton Eye Joe" zeigen.
Nach einem emotionalen Abschied ging es dann erstmal nach Pokhara - dem Start unserer Trekking Tour. Drei Tage lang ging es mitten durch den Wald, hoch runter, hoch runter. Am Ende standen dann 28 km und 2100 Höhenmeter auf der Uhr. Wir übernachteten dabei in Tee-Häusern, von denen aus man eine tolle Sicht auf das Annapurna Massiv hatte. Hier hat man vor allem abends auch nochmal gemerkt, wie sehr wir hier zusammengewachsen waren. Besonders lustig war die Mischung aus deutsch/europäischer und nepalesischer Musik und "Achtung Kuhkacke", was liebevoll weitergerufen wurde, wenn welche auf dem Weg lag. Nachdem der ein oder andere Blutegel mitgenommen wurde, kamen wir auch schon am Ende der Tour an und es ging zurück nach Pokhara.
Nachdem wir uns kurz über richtige Betten und eine Dusche gefreut hatten, ging es erstmal auf eine Bootsfahrt. Am nächsten Tag hatten wir ganz viel Zeit zum Shoppen und Bummeln. Abends wurde es in der ganzen Stadt laut und bunt. An jeder Ecke sah man Gruppen die tanzten und Menschen, die einfach nur glücklich waren, denn es war Tihar. Der 22.10. startete mit einer ordentlichen Ladung Wasser beim Raften. Die Reise ging weiter Richtung Süden bei 35°C Sonne in den Chitwan. Auf unseren zwei Dschungel- Touren sahen wir nicht nur Rehe und Wildschweine, sondern auch Krokodile und Nashörner. Die Tiger sahen wir zwar nicht, aber sie uns. Der ein oder andere durfte hier auch mal mit Kakerlaken duschen. Auch hier gab es am letzten Abend nochmal viel Musik und traditionellen Tanz. Wir Deutschen schafften es auch, Körbe als Hüte zu verwechseln und sahen am Ende aus wie Lampenschirme. Nach zwei Wochen mit warmer Sonne, lieben Menschen, lachen und einer Mengen Erfahrungen kamen wir dann um Mitternacht wieder im kalten Brand-Erbisdorf an. Im Gepäck hatten wir nicht nur Souvenirs, sondern eine neue Perspektive auf das, was wirklich zählt: Liebe, Offenheit, Dankbarkeit und ganz viel Lebensfreude...
von Lisa Beyer, Klasse 10
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag
beschlossenen Haushaltes.
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