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10.05.2026 |

Sprachreise England (kurz: nass, kalt, toll)

Die diesjährige Sprachreise nach England wird allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben – aus ganz unterschiedlichen Gründen (fragt selbst). Am Freitag, dem 30.01, ging es los. Diesmal schon 12 Uhr.

Schon die Anreise hatte es in sich: Eine Busfahrt bis zur Insel dauert rund 20 Stunden (und war für uns Lehrkräfte erstaunlich entspannt, nachdem der laute Herr unten dann auch endlich schlief). Hier merkte man aber schnell, dass viel Aufregung und Energie vorhanden waren. Das war auf der Rückfahrt anders. ;)

Nach etwas Einfindung und Erholung in der Gastfamilie am entspannten Samstag ging es am Sonntag so richtig los. In London zeigte sich das typisch britische Wetter von seiner besten Seite - es regnete. Doch selbst davon ließ sich unser Guide Richard nicht aufhalten und vermochte es, uns trotz grauer Wolken den ein oder anderen Lacher zu entlocken.

Bournemouth wurde in den Tagen vor Ort mehrfach „unsicher gemacht“. Auch wenn sich die Frage stellt, ob es dort wirklich so viel zu entdecken gab. Die Vormittage waren jedenfalls durch den Unterricht in der Sprachschule gefüllt - mit gemischten Erfolgen in definitiv dem Level entsprechenden Gruppen. Definitiv. Währenddessen konnten die Lehrkräfte die ungewohnte Ruhe genießen (und arbeiten …).

Der einzige echte Sonnentag erwartete uns schließlich in Oxford, wo wir das beeindruckende Christchurch College besuchten - ein Highlight, nicht zuletzt für alle Harry-Potter-Fans. Und auch sonst ist es eine sehenswerte Stadt, in der das ein oder andere Souvenir erstanden werden konnte.

Die Unterbringung in Gastfamilien erwies sich wie so oft als überwiegend positive Erfahrung, besonders nachdem die ersten Sprachhürden überwunden waren. Nachdem nach mehrmaligen Problemchen jeder wusste, wann und wo er früh zu stehen hatte, schaffte es jeder pünktlich zur „Busrunde“ aufzutauchen.

Der letzte Tag in London war dann noch einmal intensiv: lang, anstrengend, voller Menschen, teilweise nass, aber zugleich magisch und erfüllend. Denn mit viel Freizeit, einem U-Bahn-Ticket und möglichen Besuchen von Tower Bridge, St. Paul’s Cathedral und dem London Eye war für jeden etwas dabei.

Die Rückfahrt machte schließlich allen zu schaffen: Nach fast einem ganzen Tag im Bus war die Energie am Tiefpunkt – und der typische „Bus-Mief“ nach zu langer Zeit auf engem Raum maximal.

So schnell die Woche auch verging und so bereichernd sie insgesamt war - ob nun sprachlich, kulturell oder sozial - am Ende waren die meisten froh, sich im eigenen Bett und deutschem Frühstück erholen zu können.

Hr. Reichenbächer, Organisator